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Der erste Tag liegt nun hinter uns – der IPZV-Süd hat nun die Regie

26.09.11
von Charlotte Erdmann

Etappe 2: Knellesberg - Altann (ca. 30 km)

Der IPZV-Süd hat nun die Regie übernommen. Hier gibt es wohl die meisten Wanderreiter im IPZV – zumindest mit die Beständigsten und Erfahrendsten.

Der zweite Tag eines Wanderritts ist oft der Entscheidende. Nun sind Pferd und Reiter schon ein wenig zusammen gewachsen, die erste Aufregung hat ein wenig abgenommen, die erste Vesper mit Wein und Gesang wurde ausprobiert und die erste gemeinsame Nacht ist gut überstanden. Es dauert immer ein Weilchen, bis man alles an seinem rechten Platz hat und bis sich für die einzelnen Abläufe die notwendige Routine entwickelt hat. Nach der Ankunft hat ein Stafettenreiter ja noch viel zu tun: Pferd versorgen, Paddock richten, Sattelzeug bei viel Sonne und Regen pflegen und verstauen – und das Gespann nachziehen. Anke Spiegler hat eigens dafür einen Personentransporter zur Verfügung gestellt, so dass immer gleich acht Personen in einer Fahrt zum Anhänger am vorigen Standort gebracht werden können.

Am Samstag reiten die Stafettenreiter weiter in nordöstliche Richtung durch die ansprechende Hügellandschaft der südlichen Schwäbischen Alb. Die Hopfenfelder hören bald auf und es beginnen normale Ackerflächen, immer wieder unterbrochen von kleineren Wäldern. Die Mittagsrast ist bei einer Forsthütte am südlichen Rand des Altdorfer Waldes. Den ganzen Nachmittag geht es unter dem Lotsendienst des Försters (selbst ein Islandpferdereiter) durch dieses große, unübersichtliche Waldgebiet. Nach einigen Stunden verlässt man den Wald wieder und sieht die Burgruine Wolfegg. Vor einem liegt die Ortschaft Altann. Hier bleiben die Reiter für eine Nacht bei Horst Hilzensauer – einem Islandpferdemann der allerersten Stunde....

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